AGB’s

I Geltung / Allgemeines

 

  1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle von Jan-Christoph Elle Siewertsen (nachfolgend: Fotograf) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.
  1. Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen, gelten die AGB auch für alle zukünftigen Aufträge ein und desselben Auftraggebers.
  1. Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Fotografen gelten. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.
  1. Alle vom Fotografen erstellten Inhalte, u.a. Fotos und Videos, werden fortan als Medien bezeichnet. Genauere Spezifizierungen sind den Zusatzvereinbarungen für Fotoaufträge, Videoaufträge, Hochzeitsfotografie und Businessdienstleistungen zu entnehmen. Bitte beachten Sie, dass je nach Auftrag hierbei auch verschiedene Zusatzvereinbarungen zutreffend sein können, so zum Beispiel bei einer Hochzeit, für deren Begleitung der Fotograf sowohl fotografisch als auch als Videograf beauftragt wird.
  1. Der Fotograf ist berechtigt, Leistungen von Dritten, die zur Durchführung der Produktion eingekauft werden müssen, im Namen und mit Vollmacht sowie für Rechnung des Kunden in Auftrag zu geben.

II Nutzungs- und Urheberrecht

  1. Die AGB gelten für jegliches dem Auftraggeber überlassenes Bildmaterial, gleich in welcher Schaffensstufe oder in welcher technischen Form sie vorliegen. Sie gelten insbesondere auch für elektronisches oder digital übermitteltes Bildmaterial.
  1. Dem Fotograf steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Medien zu. Urheberrechte sind nicht übertragbar.
  1. Der Fotograf überträgt jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Medien auf den Auftraggeber. Dieses beinhaltet die ausschließlich private, nicht kommerzielle Nutzung, es sei denn es handelt sich um einen Auftrag kommerziellen Zwecks. (vgl. Zusatzvereinbarungen für Businessdienstleistungen, Abschnitt X)
  1. Jede Veränderung, Weiterbearbeitung (z.B. durch bspw. Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Medien bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Fotografen. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, die dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist.
  1. Das einfache Nutzungsrecht an den Medien geht erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars an den Auftraggeber wie vereinbart über.
  1. Veröffentlichungen privaten Zwecks im Internet auch auf Social-Media Plattformen möglich. Hierbei ist der Fotograf als Urheber zu benennen. Onlineveröffentlichungen im geschäftlichen Kontext unterliegen den gesonderten Bestimmungen im Abschnitt X.
  1. Erteilt der Fotograf die Genehmigung zu einer Verwertung der Medien, so macht er von seinem Recht Gebrauch, als Urheber genannt zu werden. Durch die Verletzung des Rechts auf Namensnennung entsteht für den Fotografen ein Anspruch auf Schadensersatz.
  1. Dem Fotograf wird das Recht eingeräumt, eine Best-of-Auswahl der Medien als Präsentation der eigenen Arbeit zu nutzen, um sie so potentiellen Kunden oder Geschäftspartnern in verschiedenen Formen zu zeigen. Er darf die Medien ohne Einschränkung für seine Internetpräsentation, Werbeunterlagen, Musteralben, für Ausstellungen, für Veröffentlichungen in der Fachpresse, für Fotowettbewerbe oder auf Messen verwenden. Der Auftraggeber spricht den Fotografen von Rechten Dritter vollumfänglich frei.
    Kunden dürfen dieser Nutzung vor oder kurz nach dem Shooting widersprechen.
  1. Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte und Sonderkonditionen müssen schriftlich vereinbart werden.

III Vergütung

  1. Für die Herstellung der Medien wird ein Honorar vereinbart. Diese wird als Pauschale zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer sowie zuzüglich eventueller Reisekosten (vgl. unten) berechnet. Die Zusammensetzung des Endpreises wird auf der Rechnung detailliert ausgewiesen.
  1. Fällige Rechnungen, bzw. ausgewiesene Anzahlungen, sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle Medien, unabhängig der Form der Übergabe, Eigentum des Fotografen.
  1. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis auf Grundlage eines Zeitrahmens vereinbart war, entsprechend des zeitlichen Mehraufwands. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für Wartezeiten den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein Schaden entstanden ist.
  1. Wird eine Produktion in Teilen abgeliefert, so ist das entsprechende Teilhonorar mit jeweiliger Lieferung fällig. Der Fotograf ist berechtigt, bei Produktionsaufträgen Abschlagszahlungen entsprechend dem jeweils erbrachten Leistungsumfang zu verlangen.

Stornierung und Ausfallhonorar

  1. Für Familien-, Schwangerschafts-, Portraits- oder ähnliche Shootings wird bei Terminreservierung eine Gebühr von 50,00€ fällig, die späterhin auf den Endpreis der Leistung angerechnet wird.

 

  1. Sollte die Auftragserteilung für die Ausführung der Dienstleistung vom Auftraggeber innerhalb 3 Tagen nach Unterzeichnung widerrufen werden, so wird generell eine Aufwandsentschädigung von 50-120,00 Euro zzgl. Fahrtkosten fällig (Beratung, Telefongebühren, Erstellung Kostenvoranschlag etc.).
  1. Wird die vereinbarte Leistung nach Ablauf dieser Frist kundenseitig storniert, tritt folgende Regelung in Kraft:
    1. Stornierung bis zu 6 Monate vor dem vereinbarten Termin werden nur mit der vorbenannten Aufwandsentschädigung in Rechnung gestellt.
    2. Stornierungen bis zu 2 Monate vor dem vereinbarten Termin werden mit 25% des vereinbarten Basishonorars (vereinbartes Honorar ohne Nebenkosten wie Buchungskosten, Reise- und Fahrtkostenpauschalen) in Rechnung gestellt.
    3. Stornierungen bis zu 1 Monat vor dem vereinbarten Termin werden mit 50% des vereinbarten Basishonorars in Rechnung gestellt.
    4. Stornierungen unter einem Monat vor dem Vereinbarten Termin werden mit 75% des vereinbarten Basishonorars in Rechnung gestellt.
  1. Ausnahmen hiervon sind ein Krankheitsfall (Modell) oder Ereignisse höherer Gewalt. Eine Überprüfung bzw. ein Nachweis der Situation liegt im Ermessen des Fotografen.

Reisekosten und sonstige Kosten

  1. Übersteigt die An- und Abreise des Fotografen den zuvor vereinbarten Umfang, oder wurde nichts dazu schriftlich vereinbart bzw. bestätigt, werden folgende Reisekosten berechnet:
    1. je gefahrenem km 0,50 EUR
    2. je Stunde Fahrzeit 35,00 EUR
    3. Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die tatsächlich entstehenden Kosten (gegen Beleg) in Rechnung gestellt
  1. Durch den Auftrag anfallende sonstige Kosten wie Materialkosten, Parkgebühren, Porto und Verpackung sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Hinweis auf die Künstlersozialkasse

  1. Bitte beachten Sie: Wer regelmäßig künstlerische oder publizistische Leistungen von beispielsweise selbständigen Designern, Grafikern, Textern oder Fotografen für seine werblichen Aktivitäten verwendet, ist ein sogenannter Verwerter und muss eine Abgabe an die Künstlersozialkasse (KSK) leisten. Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.kuenstlersozialkasse.de/unternehmen-und-verwerter/wer-ist-abgabepflichtig.html, Stand: 15.3.2017
  1. Die Verantwortung, sich über gegebenenfalls anfallende Abgaben an die KSK zu informieren und etwaige Zahlungen zu leisten, liegt ausschließlich beim Auftraggeber.

 

IV Haftung/ Gefahrübergang

  1. Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung, haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben.
  1. Für Schäden oder Verlust an/von Negativen oder digitalen Bilddaten haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf die geleistete Anzahlung bzw. Rechnungssumme.
  1. Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Fotografen ausgeschlossen.
  1. Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
  1. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann der Fotograf bestimmen.
  1. Die Organisation und Zusage von Buchungen durch den Fotografen sowie deren Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüssen, Verkehrsstörungen etc.) kein Fotograf zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden.
  1. Sollte es kurzfristig und aus Gründen höherer Gewalt zum Ausfall des geplanten und namentlich bekannten Fotografen kommen, so darf Jan-Christoph Elle Siewertsen einen mitarbeitenden, hoch qualifizierten Fotografen einsetzen, sodass der Kunde nicht ohne Fotograf bleibt und um die hier vereinbarten Pflichten zum Fotografieren zu erfüllen.
  1. Im Falle, dass der Kunde den mitarbeitenden Fotografen nicht akzeptiert, kann der Kunde entscheiden, die Vereinbarung zu beenden und die erhält die volle Anzahlung zurück.
  1. Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 7 Tagen nach Auslieferung der Medien beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Medien als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen.

V Datenschutz

 

  1. Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.
  1. Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.

 

VI Schlussbestimmungen/ Salvatorische Klausel

 

  1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  1. Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
  1. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.
  1. Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Fotografen als Gerichtstand vereinbart.

VII Zusatzvereinbarung Fotoaufträge 

  1. „Lichtbildwerke“ im Sinne dieser AGB sind alle von dem Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Dia-Positive, Negative usw.). Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen gelieferten fotografischen Material um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt.
  1. Der Fotograf ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch- technischen Gestaltung frei. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen.
  1. Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes und hochauflösendes Bildmaterial im Format JPG. Die Auswahl trifft der Fotograf. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt demnach ohne Gewähr.

VIII Zusatzvereinbarung Hochzeiten

  1. Der Fotograf wird der einzige professionelle Fotograf sein, der an dem Hochzeitstag engagiert wird und soll bezüglich der Positionierung von Kameras und Ausrüstung Priorität haben, vor allen vor anderen privaten Fotografen oder Videografen, die möglicherweise in Verbindung mit der Hochzeit engagiert werden.
  1. Bei Aufträgen zur Hochzeitsfotografie / Fotoreportage wird eine angemessene Anzahlung von bis zu 20% des vereinbarten Honorars ist bei Buchung als Kaution innerhalb von 7 Tagen zu errichten. Wird die Anzahlung nicht fristgerecht getätigt, erlischt das Recht auf verbindliche Reservierung. Die Restzahlung wird 14 Tage nach der Hochzeit fällig.
  1. Der Auftraggeber erwirbt an den Bildern nur die Nutzungsrechte für den Privatgebrauch. Das Recht der Vervielfältigung und der Weitergabe an Dritte wird für private Zwecke eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung sowie eine kommerzielle und/oder öffentliche, nicht private Wiedergabe sind nicht gestattet
  1. Die Menge liegt im Ermessen des Fotografen und der Anwesenheitsdauer am Tag der Hochzeit (durchschnittlich 150 Bilder bei kurzer Begleitdauer / bis zu 400 Bilder und mehr, bei einer Ganztagesbegleitung).
  1. Es kann nicht garantiert werden, dass alle anwesenden Gäste z. B. bei Hochzeiten oder sonstigen Fotoreportagen abgelichtet werden. Der Fotograf ist jedoch stets bemüht dies zu erreichen, wenn dies erwünscht ist.

Stornierung 

  1. Wird die vereinbarte Leistung vom Auftraggeber storniert, treten folgende Regelungen in Kraft:
    1. Bei Stornierung bis sechs Monaten vor der Hochzeit entstehen keine Unkosten für den Auftraggeber.
    2. Bei Stornierung bis zu drei Monaten vor der Hochzeit sind 40% des Basishonorars (vereinbartes Honorar ohne Nebenkosten wie Buchungskosten, Reise- und Fahrtkostenpauschalen) als Ausfallhonorar zu zahlen
    3. Bei Stornierung bis zu einem Monat vor der Hochzeit sind 75% des Basishonorars als Ausfallhonorar zu zahlen.
    4. Bei Stornierung mit weniger als einem Monat Frist vor der geplanten Hochzeit und eine anderweitigen Buchung des Fotografen kann nachweislich nicht mehr angenommen werden oder andere Buchungen wurden aufgrund der Terminbindung an die Hochzeit nicht angenommen, entsteht dem Fotografen demnach ein Vermögensschaden, der mit 85% des vereinbarten Basishonorars in Rechnung gestellt wird.
  1. Ausnahmen hiervon sind ein Krankheitsfall (Brautpaar) oder Todesfall (Familie), die zu einer Absage der Trauung, der Feierlichkeiten führen. Eine Überprüfung bzw. ein Nachweis der Situation liegt im Ermessen des Fotografen.

IX Zusatz bei Videoaufträgen

 

Übergabe des Produktes 

  1. Der Fotograf stellt dem Auftraggeber eine Kopie des Filmwerks auf vereinbartem Speichermedium zur Verfügung.
  1. Ein Anspruch des Auftraggebers auf Aushändigung des Rohmaterials ist ausgeschlossen.
  1. Eine Abspielgarantie für das vorab verabredete und übergebene Speichermedium (DVD, Blu-ray, Speicherkarte, USB-Stick) bezüglich beim Auftraggeber genutzter Hardware wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Drehgenehmigungen

  1. Der Auftraggeber ist verantwortlich, dass vor Auftragsbeginn sämtliche erforderlichen Film- und Fotogenehmigungen für den Fotografen einzuholen.
  1. Das betrifft unter anderem alle urheberrechtlich geschützten Darstellungen von Kunstwerken, Zustimmungen von Behörden, Veranstaltern, Betreibern, Inhabern oder Eigentümern.

Verwendung einer Drohne

  1. Der Fotograf versichert, Inhaber einer behördlichen Lizenz zur gewerblichen Nutzung einer Drohne zu sein und somit ein Angebot auch für Videoaufnahmen dieser Art überhaupt unterbreiten zu dürfen.
  1. Kommt auf Wunsch des Kunden oder aufgrund der kreativen Abwägung des Fotografen bei Filmaufnahmen eine Drohne zum Einsatz, sind hierfür gesonderte vertragliche Vereinbarungen unter Beachtung des individuellen Auftrags (z.B. Luftraumrecht, Witterungsbedingungen) zu treffen.

X Zusatz für Businessdienstleistungen

  1. Soweit der Fotograf Kostenvoranschläge erstellt, sind diese unverbindlich. Treten während der Produktion Kostenerhöhungen ein, sind diese erst dann vom Fotografen anzuzeigen, wenn erkennbar wird, dass hierdurch eine Überschreitung der ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten um mehr als 15 % zu erwarten ist.
  1. Das vereinbarte Honorar ist auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn das in Auftrag gegebene und gelieferte Bildmaterial nicht veröffentlicht wird.
  1. Gerichtstand für beide Parteien ist im Streitfall der Wohnort des Fotografen.

Nutzungsrechte

  1. Im Bereich Businessdienstleistung erhält der Auftraggeber ein kommerzielles Nutzungsrecht, das es ihm gestattet, die aus der Zusammenarbeit entstandenen Medien für werbliche Zwecke einzusetzen.
  1. Mit der Lieferung wird lediglich das Nutzungsrecht übertragen für die einmalige Nutzung der Medien zu dem vom Auftraggeber angegebenen Zweck und in der Publikation und in dem Medium oder Datenträger, welche/-s/-n der Auftraggeber angegeben hat oder welche/-s/-r sich aus den Umständen der Auftragserteilung ergibt.
  1. Der Kunde ist nicht berechtigt, die ihm eingeräumten Nutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte, auch nicht auf andere Konzern- oder Tochterunternehmen, zu übertragen
  1. Jegliche Nutzung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials ist nur gestattet unter der Voraussetzung der Anbringung des vom Fotografen vorgegebenen Urhebervermerks in zweifelsfreier Zuordnung zum jeweiligen Bild.
  1. Onlineverwertung ist vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarungen zeitlich begrenzt auf die Dauer der Veröffentlichungszeiträume des entsprechenden bzw. eines vergleichbaren Printobjektes.
  1. Jede über Ziffer 4. hinausgehende Nutzung, Verwertung, Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung ist honorarpflichtig und bedarf der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Fotografen. Das gilt insbesondere für:
    1. eine Zweitverwertung oder Zweitveröffentlichung, insbesondere in Sammelbänden, produktbegleitenden Prospekten, bei Werbemaßnahmen oder bei sonstigen Nachdrucken, jegliche Bearbeitung, Änderung oder Umgestaltung des Bildmaterials, die Digitalisierung, Speicherung oder Duplizierung des Bildmaterials auf Datenträgern aller Art, soweit dieses nicht nur der technischen Verarbeitung und Verwaltung der Medien gem. Ziff.III 5. AGB dient,
    1. jegliche Vervielfältigung oder Nutzung der Bilddaten auf digitalen Datenträgern, jegliche Aufnahme oder Wiedergabe der Bilddaten im Internet oder in Online- Datenbanken oder in anderen elektronischen Archiven (auch soweit es sich um den vereinbarten Zweck Nutzung oder interne elektronische Archive des Kunden handelt),

Vertragsstrafe, Schadensersatz

  1. Bei jeglicher unberechtigten (ohne Zustimmung des Fotografen erfolgten) Nutzung, Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen, vorbehaltlich weitergehender Schadensersatzansprüche.
  1. Bei unterlassenem, unvollständigem, falsch platziertem oder nicht zuordnungsfähigem Urhebervermerk ist ein Aufschlag in Höhe von 100% auf das vereinbarte bzw. übliche Nutzungshonorar zu zahlen.

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